Updated: 29th Mar 2009
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10. Februar 200910th Feb 2009

Hey Leds, endlich schaffe ichs mal zu schreiben. Aber auch nur, weil's heute regnet und ich nicht an den Strand komme. Die Temperaturen sind momentan wirklihc toedlich. Lokcer ueber 30 Grad und ziemlich hohe Luftfeuchtigkeit. Aber natuerlich werde ich erstmal schreiben, was in den letzten 2 MOnaten so passiert ist: Die Ferien fingen irgednwann mitte Dezember an und in der ersten Ferienwoche arbeitete ich etwas in der Schule. Dabei stellte sich heraus das das Arbeiten ziemlich cool war: Abfluesse mit der Hand ausmuellen und reinigen. In geschlossenen Raeumen die Tische mit Lackfarben streichen. Toiletten auf funktionalitaet ueberpruefen. Beton anmischen.... Daher war ich zimelich gluecklich als es dann endlich los ging. Aber bevor das geschehen konnte, musste natuerlich erstmal der PLastikwheinachtsbaum aus unserem Schrank (Ist auseinandernehmbar) geschmueckt werden. Dann wurde das Auto gepackt und die Surfboards aufgeschnallt und los ging es Richtung Wellington. Wir kamen am 23. Dezember an und fuhren zu Erics Crib, die - wie sich heruasstellte- in der besten Nachbarschaft lag: N Dealer wohnte die Strasse rauf, aber es war nicht der Dealer selber, der mir zu dneken gab, sondern seine Mutter, die sein Boss war und selber "P" (Crystal-Meth) konsumierte. Naja.... anyway.... Am 24..... regnete es natuerlich und die Wheinachtsstimmung ging voll den Berg runter. Tagsueber sahen wir uns das Nationalmuseum an. Gut war, dass es zimelich interaktiv war und es n Riesenoktopuss hatte, den sie aus dem Meer gezogen hatten, lecker in Methyl-Alk eingelegt. Am Abend waren wir dann wieder bei Eric und irgednwie fuehlte ich mich schlecht, auch wenn ich mir die Cadburry (hemischer Schokoladenhersteller)- Wheinachtsmischung mit magischen Elfen, Froeschen und sonstigem gekauft hatte. Also beschloss ich nachts zur Wheinachtsmesse in die St.Pauls Cathedral zu fahren. War zwar katholisch wie sich zum schluss rausstellte, aber wen interessierts. Die haben aber zimelich komische Riten: Neben vielem Aufstehen wuenschte man seinen Nachbarn nach der Predigt ein gutes Jahr und Fest... Die Fahrt zur Kirche war auch goettlich: Mein Auto ist 16 Jahre alt... Ich hatte meine Brille zu Hause vergessen (Kurzsichtig) und ich musste festellen, dass ich etwas Nachtblind bin. Dazu kam, dass es regnete und zudem die Scheibe beschlug. Eine Randinformation ist vielleicht noch, dass Wellingotn amn den Berg gebaut ist, ergo viele schmale Serpentinen auftreten und naja, ich war ahlt noch nie in Wellingotn, was es auch nciht lecihter machte, den Weg zu finden. Aber der Gottesdinest war es wenigstens wert. Als ich Nachts weiderkam, machte ich mir dann mein Festmahl: Spaghetti Bolognese... Der 1. Wheinachtstag stellte sich als besser heraus. Erstmal klarte es auf! Alsom achten wir uns mittags auf den Weg zum Lyall Beach, dem bekanntesten Surfstrand in Wellington, der idyllisch neben dem Flughafen liegt. Nach 1,5 Stunden im Wasser und einem eher mittelmaessigem Erfolg auf bzw. unter dem Wasser, waren meine Heande dann auch weiss-lila und wir fuhren nach Hause, wo wir uns ein wahres Wheinachtsfestmahl zubereitetn: Haenchen mit Knoedel und roter Beete + derber Sosse! Zum Nachtisch gabs dann Crepes. Man das tat gut nach nem halben Jahr mal wiedern ordentliches Essen. Am 2. wheinachtstag furhen wir zuerst zum botanischen Garten, wo wir zufaelligerweise Maya trafen. Mit dem Cable Car gings dann in die Innenstadt, wo wir schoppten (boxing day; fruher eine Erfindung der Reichen um den Armen Essensreste oder nichtgewollte Geschenke zu ueberbringen, heute ein ShoppingTag mit massig Rabatten..) Nachdem wir uns durch die Menge gewuehlt hatten, wanderten wir auf den Mount victoria, wo wir nochmal einen guten Blick auf die Stadt hatten. Am 27. Ging es dann mit der Faehre auf die Suedinsel. Die Uberfahrt war ruhig und sokamen wir nachts in den Marlborough Sounds an ( So wie Fjorde). Der Sternenhimmel war dabei unglaublich: Wir konnten die Milchstrasse, Sternschnuppen und sogar Satelliten sehen. Wir uebernachteten 2 Naechte in Picton, der Stadt mit dem Faehranleger und fuhren dann weiter Richtung Westen. Das Wetter war wirklihc unglaublich. Es war sehr heiss und von Win keine Spur. Man brutzelte ab 9 Uhr im Zelt. Jedenfalls gingen wir etwas wandern und hatten abends richiutg gute Miesmuscheln. am 30. wollten wir eigneltich ans West ende der Sounds, jedoch war ploetzlich - als ich in den Rueckspiegel sah- Willis (Ein Weggefaehrte) Auto weg. Auch nach 5 minuten warten tauchte er nciht mehr auf. Als ich dann zurueckfuhr, sah ich Nick(meine englishcen Mitbewohner) und Willi auf der Strasse stehen. Vom auto keien Spur, bis ich in den Grbane sah: Auto ubeerschlagen, schrottreif. Also fiehl der ausflug flach. Wir furhen Willis Sachen nach Nelson, wo wir Neujahr verbringen wollten, und Willi akm mit dem Schrotthaendler und Wagen nach. Die Tage in Nelson waren wirklihc schoen. Wir trafen einige Freunde wieder, die wir ein halbes Jahr lnag nciht gesehen hatten und trafen neue Freunde. Ausserdem waren wir auf demmittelpunkt von Neuseeland und beim Juwelier, der die ringe fuer Herr der Ringe hergestellt hatte. Sylvester war dann der Hammer. Kann mich leider nichtm ehr so ganz an den Weg in die Stadt erinnern und an die Polizisten und an das Gesp[raech mit Maya, aber das ich ne Karte in den Tisch vom Backpackers geritzt hatte und an das Lifekonzert vor der Kathedrale kann ich mich noch erinner. Das man nAchts noch mit kruzer Hose rumlaufen konnte und das das Feuerwerk fehlte war zwar komisch, aber es war trotzdem ein gelungener Abend. Neujahr hiess erstmal ausnuechtern... undd as natuerlich am Strand. Traf zufaellig Maya wieder, die mir von unserem Gespraech berichtete.... Wasser hatte richitge Temperatur und wir schwammen etwas durch die Gegend. Am 2. Januar fuhren wir dann zur Golden Bay. Auf dem Weg dahin fuhren wir auf einem berg noch zu einem tiefen Loch. 1 Stunde schlehcteste Schotterstrasse an abhaengen von mehreren hundert Metern + Gegenverkehr und einem Hippie-Festival, dass mir den Angstschweiss auf die Stirn trieb (Autos die tief im wald geparkt waren, Kinder die im Schlamm spielten und Leute die aus dem nichts aus dem Wald erschienen in ihrer komischen Kleidung und mit dieser "hey, die Welt ist prima aber in wikrlihckeit vergewaltigen wir Kinder"- Stimmung, waren einfach zu viel. Nahc der Schotterstrasse kamen wir an einen parkplatz.... der einen 3/4-Stundenwalk anzeigte. Aber dann waren wir da. Nachdem wir ubeer ein paar grosse Felsen stigeen, standen wir direkt am Abgrund eines ca 200 meter tiefen lochs- ohne Absperrung oder aehnliche Sicherheitsvorkehrungen.Scary. Die Golden Bay war sehr schoen.Straende waren unglaublich und ich probierte fuer das erste Mal in meinem Leben Labskaus. wir reisten naemlich mit 2 Hmaburgern, die das fuer uns zubereitetn und es ist wirklihc gut und dazu auch noch gunestig. Am naechsten Tag fuhren wir dann wieder urnter zum Abel Tasman Park, der NationalPark in dem so ungefaehr alle Werbefotos von Neuseeland aufgenommen werden und so sah es auch aus- ueberfuellt mit Touristen. Aber vorher stoppten wir noch bei den eltern eiens Lehrers und bleiben dort 2 Tage. Am 2. schauten wir uns eine Kuhfarm an und am Nahmittag ging es dann angeln im Abel Tasman Park. Wir sahen viele Sehrobben + Babies, Voegel und dann angleten wir.. und zwar Haie. Wir fingen insgesamt 6 hai, die alle einen Meter lamng waren. Beinahe haetten wir auhc einen Oktopus gefangen, der saugte sich aber leider am Boot fest und viel dann zurueck ins Wasser. War ein unglaublicher Tag. Am naechsten tag ging es dann in den park zm Kayaken. Super Wetter, komische Gruppe von Leuten, aber ne Menge spass. Hatten n Picknick in einer Palmenbucht mitklarem Wasser, dass sich zu tuerkis und spaeter zu dunkelblau aenderte mit einem goldenen! Sandstrand. Himmel auf erden. Nachts machten wir uns dann noch auf den weg zur Westkueste wo uns .... eigneltich nichts erwartete. Wikrlihc ein trostloser Ort mit ubeer 200 Regentagen im jahr. Und so regnete es auch die 3 Tage, die wir an der Ostkueste waren. Wir sahen die Pancakerocks (Steine, die wie augeschichtete Pfannkuchen aussehen) und natuerlich die 2 Gletscher (Franz Joseph, Fox), die auch bei Rgeen beeindruckend waren. MITTEN IN WALD UND BEGR KOMMT PLOETZLICH SON GLETSCHER UM DIE ECKE. Am naehcsten tag hoerten wir, dass 2 Touristen an einem der Gletscher gestorben sind - 3 Stunden nachdem wir da waren). Einfach 80 Tonnen Eis abgebrochen, ZACK auf die drauf. Den 2. hat man erst mehrere tage spaeter unter all dem eis finden koennen. Als wir dann Westland verliessen, wurde das Wetter schlagartig besser und damit auch die Stimmung. Lake Wanaka war wikrlihc ein Traum und wir trafen ein paar leute mit denen es dann abends auch zum feiern ging. Am naehctsen Tag wurde das wetter dann natuerlich wieder scheisse und wir verliessen Wanaka richtung Queenstown. Vorher gingen wir aber in die Puzzling World mit optischen Taeuschungen - keine gute IDee mit nem Kater. Die fuehrung mussten wir deshalb auch fruehzeitig beenden. Queenstown war dann wieder der hammer. Bevor in die Stadt fuhren, sahen wir den original Bungee-Standpunkt und mein Magen krampfte etwas. In queenstown trafen wir dan wieder unsere Freunde und verbachten das Wochenende. Ein Rugby tunier war gerade in der Stadt und so guckten wir uns das an und ich konnte sogar den Tri-Nations cup, Air New Zealand Cup Super 14 Cup und den Bledisloe-Cup halten (das ist jetzt fuer Jan ;) ) Am Montag ging es dann Schaukeln. Und zwar 109 m tief. Die Canyon Swing am Shotover Canyon in Queenstown empfaengt ein mit einem 60 meter Freefall um dann vom Seil aufgefangen zu werden, dass einen dann auf ca 200 kmh beschleunigt. Diese spezielle Schaukel war Grund fuer einen regen Darmgang die letzten tage, rentierte sich aber. Ich sprang insgesamt zweimal. Einmal sprang ich selber ab und dann liess ich mich uber dem Canyon aufhaengen und viel mit dem ruecken zum Boden runter. Erste mal: nervenkitzel und Randerfahrung, 2. Mal: das lusitgste was ich in letzter Zeit gemacht habe. Von Queenstown ging es dann runter zum Milford Sound (Wie Marlborough nur steilere Berge). Wir hatten LGuek mit dem Wetter, denn seit Wheinachten hatte es geregnet und wir hatten einen der ersten guten tage dieses Jahr. Die Bootstour war iwkrlihc beeindruckend und die Umgebung auch. Wartet auf die Bilder - in nem halben Jahr ^^. Nach Milford Sound ging es dann runter an die Suedkueste. Southland wirkte iwie wie das wahre Neuseeland. Keine Touristen, etwas verlassen, viele Schafe, viele Farmen und eine tolle Landschaft. Wir waren in der suedlichsten Stadt des Festlandes und in Invercargill, dem "Arschloch der Welt", wie Mick Jagger einst sagte. Wir sahen Yellow-Eyed Pinguine und Sehloewen und fanden Pauas, die Nationalmuscheln, die mit Perlmutt drin. Danach ging es nach Dunedin. Schoene Studentenstadt. nur durch die Semesterferien etwas leer. Aber egal. Wir fuhren auf die anliegende Halbinsel, schauten uns ein schloss an, ein Aquarium und natuerlich die Stadt mit den alten Kirchen und der Universitaet, die wie Oxford aussieht (vlcht maln Auslandssemester ranhaengen...) natuelrich durfte die Cadburry-Tour durch die Fabrik und die Tour durch die Speightsbrauerei nicht fehlen. Danach fuhren wir shcon wieder Richtung Norden. Auf unserem Weg lagen die Bolders (Kreisrunde Steine, die einfach so am Strand liegen), der Mt. Cook (hoechster Berg Neuseelands mit dem Edmond Hillary Centre(der Typ, der als erster den Mt everest bestieg). Unser Hostel hatte sogar ne Sauna. auf dem Weg nach CHristchurch hielten wir noch am lake Tekapo. Dem leuchtendstem See den amn sich vorstellen kann (Minerialien im Wasser gekloest, die das Licht reflektieren). Christchurch war dann mega. Wir blieben insgesamt eine Woche da. Die Stadt ist zwar touristisch, hat aber ihren ganz eigenen Flair, ein gutes Nachtleben... Eienn Tag fuhren wir auf die Banks Peninsula und schwammen mit Delphinen.... Und dann waren es die kleinsten der Welt (son meter lang.. beschiss) Ich hatte solche Klopfsteine in der Hand um sie anzulocken und als ich da so 200 Meter entfernt von der Kueste auf hoher see mit 5 meter wellen auf meinen Steinchen rumklopfte, wunderte ich mich, was ich da noch so mit anlocke. Aber ich habs ueberlebt. Einen wieteren tag ging es mit dem Zug in die Alpen zum Bergsteigen, wobei der Zug nur mit Touristen besetzt war und an jedem Ausblick hielt (der Zuf\gfahrer erzaehlte auf hin und rueckweg diesleben shclechten Witze). In Christchurch selber war das Busker (Strassenkuenstler) Festival und es war immer wieder lustig komisch gekleidete Leute an sich vorbeigehen zu shene und ab und an sich eine Show anzusehen. Am wochenede gab es ausserdem ein Musikfestival (hatte die groesse von der jungen buehen waehrend kieler woche, aber war ein spass und die Musik war wikrlihc gut) Nachts ging es dann wieter feiern und wir kamen um 6 nach hause. Am naehctsen Morgen wachte ich um halb 10 auf, womit cih meinen Bus nach Kairkoura um genau 2 Stunden und 45 Minuten verpasst hatte. Also buchte ich alles nochmal bei Paul in der I-Site um. paul hatten wir kenne gelernt, da er in Duetschland geboren wurde und er es mal wieder lsutig fand mit duetschen abzuhaengen. Also lief ich Sonntags noch zimelich hacke durch Christchruch, sah 2 Msiker, die beim Festival aufgetreten waren ihr Fruehstueck in einem Restaurant essen, den schlechtesten Busker jemals und den botnaischen garten. Abends dann etwas Australian Open. Am naechsten Morgen wacte ich dann etwas fruher auf und fuhr mit dem bus nach kaikoura, der Wal-Beobachtungsstadt schlechthin. Super nur, dass mein Walboot wgeen starkem Bootsgang gecancelt wurde und das naechste und ndas naechste. Also entschied ich mich fuer einen Rundflug. Meine Flugangst sorgte fuer die gewisse Wuerze dabei. Im Endeffekt war es dann aber doch nciht so schlimm. Wir shaen sicher 6 verschiedene Wale und als wir zurueckflogen, dachte ich das Wasser kocht, aber als wir naeher heranflogen, erkannte cih dann Gruppen von jeweils ca 100 Delphinen im Wasser. Das war unglaublich, auch wie shcnell sie sich im Wasser bewegen koennen sit enorm. Also dachte ich mir:komm, nimmste die bootstour auch nochmal mit. Sind ja nur 140 Dollar.... Auf der Bootstour sahen wir dann natuerlich keien Delphine, aber 3 Wale aus naehctser Naehe... und zwar atmen. Die Viecher leigen da 20 minuten im Wasser und atmen... heeeey spannend und das ganze dreimal.... naja, egal. Aber wir sahen noch eine Royal albatross, groesster Albatross, wiegt sicher 20 Kilo. Natuerlich verpasste cih dann noch meinen Bus nach Picton, aber as nur, weil er zu fureh fuhr und es der letzte war. also checkte cih in ein Backpacker ein. ich traf noch 2 Hollaender auf dem Boot, bei denen cih sogar mitessen konnte und mir ein paar bier spendierten. War noch ein netter abend. Am naechsten tag ging es dann furh los, aber beinahe zu spaet,. Meine Uhr ging eine Stunde nach und daher war cih gleucklichm, dass ich meinen bus ubeerhaupt noch erwischte. In Picton traf ich dann wieder auf nick (wir hatten uns fuer einige Tage getrennt) und wir furhen zusammen auf die faehre. Die Ubeerfahrt war diesmal zimelich mitreissend- ich wurde mehrere male beinahe su meinem sitz geworfen. Als ich dann nach druassen ging und Wellington erkannte, wurde ich shcon etwas traurig. So sehr ich mir zwischenzeitlich im Reisemonat gewuenscht hatte wieder zu Hause zu sein, so wurde mir jetzt doch bewusst, dass ich wohl erstmal nicht wieder auf die Suedinsel kommen werde und dass die haelfte der Zeit hier auch shcon um ist. Hoffe ihr erlabtet euch an diesem Bericht Dirk
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